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Glasstrahlperlen / Produkt 230

Glasstrahlperlen gehören zur Gruppe der mineralischen Strahlmittel. Als Rohstoff zur Glasstrahlperlen-Herstellung wird klares Natronglas verwendet. Die Glasscherben werden fein gemahlen und nach Kornklassen gesiebt, wie es den zu erstellenden Perlen entspricht, wird dieser Glasstaub über ein Zuteilrohr in eine Brennerflamme gegeben. Während des Fluges schmelzen die Glaspartikel und formen sich aufgrund der Oberflächenspannung zu einer weitgehend idealen Kugel. Die entstehenden Kugeln werden durch sieben in Kornklassen unterteilt.

Eigenschaften

Glasstrahlperlen sind bekannt für ihre Härte, Elastizität und Schlagfestigkeit. Sie sind rund, mit glatter Oberfläche, was einen minimalen Abtrag von Grundmaterial unter Einhaltung enger Masstoleranzen ergibt. Als Resultat hinterlassen sie metallisch reine Oberflächen, ohne Strahlmittelrückstände, bei geringen Rauhtiefen. Sie zerfallen in feine Partikel, was eine problemlose Abscheidung erleichtert. Sie entsprechen den Anforderungen der "Technischen Regeln für gefährliche Arbeitsstoffe A 503" und bilden keine Gefahr durch toxische und cancerogene Komponenten.

Kornform

Kugel, maximal 3 % kantige Partikel.

Chemische Richtanalyse

Kalk-Natron-Glas min. 70 % Si02

  • Härte
  • Knoop 515 Kp/mm2
  • Rockwell C 48 - 50
  • Spezifisches Gewicht 2,45 kg/dm3
  • Schüttgewicht 1.5 kg/dm3
  • Elastizitätsmodul 70000 N/mm2

Lagerung

Trotz Trockenmittel in Pulverform; nur in trockenen und temperaturkonstanten Räumen lagern. Perlen feiner 100 my verklumpen schnell nicht länger als 2-3 Monate lagern. Die Rieselfähigkeit kann durch hohe Luftfeuchtigkeit eingeschränkt sein. Die mögliche Klümpchenbildung bedeutet keine Qualitätseinbuße und ist kein Grund zur Reklamation. Die Befüllung der Strahlanlage sollte über ein Sieb erfolgen.

Verpackung

In Papiersäcken zu je 25 kg Inhalt, mit Trockenmittel in Pulverform. Die Säcke werden auf Euro-Pool-Paletten, zu 1000 kg, überschrumpft.

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Anwendungen

  • Reinigungsstrahlen
  • Oberflächenveredelungsstrahlen
  • Oberflächenverfestigungsstrahlen von metallischen Oberflächen in Druckluft- und Saugstrahlanlagen nach dem Trocken- oder Nassprinzip.

Anwendungsbeispiele

  • Reinigen von Formwerkzeugen in der Reifen-, Glas-, Spritzgussindustrie
  • Reinigen von Elektroteilen.
  • Reinigen von pneumatischen- und hydraulischen Anlageteilen
  • Oberflächenveredelungsstrahlen wie Entgraten, Mattieren von lnox, usw.
  • Oberflächenverfestigungsstrahlen von Motorenteile und Triebwerkteile sowie Turbinenwellen- und -Schaufeln.

Lufteinschlüsse

Maximal 10 % Perlen haben Lufteinschlüsse von mehr als 25 % der betrachteten Fläche

Qualitätsgarantie

Mindestens ein repräsentatives Muster pro 1000 kg Glasstrahlperlen wird auf Siebung und Rundheit geprüft. Jeder Sack trägt die Chargennummer des Laborprüfblattes und des Rückstellmusters.

 

   
Nennkörnung Mikron Rundheit (min.-%)
425-1180 70
425-850 70
250-425 75
180-300 75
150-250 80
100-200 80
90-150 85
70-110 85
40-70 85
0-40 85